AKTUELLES –

TIERSCHUTZVEREIN TOGGENBURG

GESUCHT:

 

UNTERSCHLUPF UND ZUHAUSE FÜR WILDE UND HALBWILDE KATZEN

Wir suchen Menschen, die wilden und halbwilden Katzen einen Unterschlupf oder gar ein Zuhause geben möchten. Wilde und halbwilde Katzen sind keine Stubentiger, sie sind nicht verschmust und oftmals wenig zutraulich. Manchmal lässt sich über Monate oder gar Jahre ein gewisses Mass an Vertrauen und Zutraulichkeit aufbauen – diese Möglichkeit besteht immer. Doch dazu bedarf es viel Geduld und Ausdauer sowie eine grosse Portion Tierliebe, diese Katzen in ihrer Eigenart zu belassen und sie „aus der Ferne“ gerne zu haben.

 

Haben Sie einen Stall, einen Gaden oder einen Unterschlupf, wo Sie halbwilde Katzen beherbergen können? Idealerweise haben die Katzen freien Zugang und dürfen sich drinnen oder in der Umgebung aufhalten – einfach dort, wo ihnen wohl ist und sie niemand bedrängt.

Die wilden resp. halbwilden Katzen werden vom Tierschutzverein Toggenburg kastriert, so dass keine unnötige Vermehrung mehr möglich ist. Sie sind mit einer Marke versehen, so dass sie gut erkennbar sind. Was diese Tiere benötigen, ist Schutz vor Witterung und regelmässiges Futter – und nicht zuletzt: dass man sie so gerne hat, wie sie halt sind.

 

Haben Sie ein grosses Katzenherz und können diesen Tieren Schutz und Nahrung bieten?

Dann freuen wir uns sehr auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

Tierschutzverein Toggenburg

Postfach 12

9630 Wattwil

071 988 47 66 


NOVEMBER 2017

 

Stellvertretend für alle ungewollten Katzen möchte ich Euch eine junge Kätzin vorstellen:

Sie wurde von einer wenig verständnisvollen Person in einer Tierarztpraxis abgegeben, sie sei ihr zugelaufen, sie sei eine böse, beissende, wilde Katze und sie könne sie nicht gebrauchen und müsse weg. Wir sollen sie einschläfern, es sei jetzt nicht mehr ihr Problem. Leider kommen solche Fälle immer wieder vor. Für uns nicht verständlich. Es ist ein Lebewesen, hat ein Recht auf Leben und wird nicht einfach entsorgt, nur weil sie nicht gewollt ist. Lasst endlich die Katzen kastrieren oder sucht wenigstens gute Plätze für die Jungtiere. Es kann doch nicht sein, dass eine Katzenmutter Babys zur Welt bringen muss und dann werden sie ihr vielleicht weggenommen und getötet. Und wenn sie nicht getötet werden, verwildern sie, niemand fühlt sich verantwortlich für diese Tiere und niemand will diese Tiere.

 

Übrigens: Die Kätzin ist nicht wild, sie war einfach nur verängstigt. Schon am nächsten Tag wollte sie gestreichelt werden. Sie ist verschmust, schnurrt und ist einfach nur glücklich, dass sie leben darf.

Noch etwas:  Sie hat den indianischen Namen "Nirina" bekommen, das heisst GEWOLLT..

Monika Bühlmann 

 


NOVEMBER 2017

 

Das wilde Kater Trio

 

An einem Freitag im Spätsommer hat eine Tierfreundin in ihren Schrebergarten in einer Holzbeige einen Wurf kleiner Katzen entdeckt. Die Mutter der Kleinen eine wild lebende Kätzin. Der Frau gelang es eines der Jungtiere zu fangen und in die Tierarztpraxis zu bringen, in welcher ein Vorstandsmitglied des TSV Toggenburg arbeitet. Sogleich wurden die nächsten Tage mit viel Aufwand und mehreren Katzenfallen insgesammt drei Jungtiere im Alter von ca. 6-7 Wochen gefangen.Auch das Muttertier wurde gefangeb welches kastriert, Leukose getestet, entwurmt, markiert und entfloht wurde. Durch ihr Misstrauen den Menschen gegenüber haben diese wild lebenden Katzen grossen Stress wenn sie eingesperrt sind, somit wurde sie am nächsten Tag wieder im angestammten Revier laufen gelassen.

Nun galt es die drei Jungtiere zu zähmen und zu sozialisieren, sie wurden dafür in die Katzengruppe des Vorstandsmitglieds integriert und lernen so wichtige Dinge fürs spätere Leben. 

 

Leider wurde bei einem der drei Jungtiere festgestellt das er eine Herzbeutel-Zwerchfellshernie hat, welche operativ verschlossen werden musd wenn der Kater grösser ist. Diese Operation ist sehr aufwändig und Kostspielig, ermöglicht aber dem Tier ein unbeschwertes und im besten Fall langes Leben.

Tamara Rodriguez 


ENDE OKTOBER 2017

 

Unlängst erreichte uns ein Anruf einer verzweifelten Bäuerin:

 

Die Katzenpopulation auf ihrem Bauernhof ist aus dem Ruder gelaufen. Sie bat uns um Unterstützung. Natürlich freuen uns solche Meldungen nicht – aber wir sind dennoch froh, wenn sich jemand meldet, der Hilfe benötigt, damit nicht noch mehr Unheil entsteht. Unterstützen, helfen und Lösungen finden – das ist die Aufgabe des Tierschutzvereins Toggenburg.

 

Wir setzten uns mit der Bäuerin zusammen und schauten uns vor Ort um, damit wir uns ein genaues Bild der Situation machen konnten. Die Lösung liegt auf der Hand: Katzen einfangen und kastrieren. Ersteres war natürlich nicht einfach, denn die zahlenlosen Katzen leben halbwild rund um den Bauernhof. Aber es gelang. Nun waren es ja nicht nur ausgewachsene Kater und Kätzinnen, sondern auch einige junge und einige halbjunge Katzen und zwar gegen 10 Stück! Diese sind im Tierheim Nesslau untergebracht und suchen ein neues Daheim.

 

Ein neues Daheim für halbwilde Katzen bedeutet: Stets die Möglichkeit zu haben, nach draussen zu können oder gar ganz draussen leben zu dürfen, aber dennoch in einem gegen Wetter geschützten Unterschlupf wohnen zu dürfen und mit Essen versorgt zu werden. Wer also ein Haus mit einem nahegelegenen Holzschopf oder ähnliches hat – das wäre ideal. Eine weitere Möglichkeit für halbwilde Katzen sind Menschen, die von Herzen genügend Geduld aufbringen, diese Tiere bei sich wohnen und ihnen dennoch ihre Freiheiten zu lassen. Halbverwilderte oder ganz verwilderte Katzen sind sich Menschen nicht gewohnt und meiden daher allzu viel Nähe. Aber es besteht durchaus auch die Möglichkeit, dass über die Monate, wenn nicht gar Jahre, genügend Vertrauen aufgebaut werden kann, dass die Katzen sich streicheln lassen.

 

Kurz und gut: Wer die oben aufgeführten Möglichkeiten hat – entweder einen Holzschopf oder ähnliches, oder gar genügend Geduld für halbwilde Katzen – der melde sich direkt im Tierheim Nesslau:  Tierpension/Tierheim Nesslau

Ziegelwies, 9650 Nesslau, Telefon 0900 951 951 (5 Min frei, dann CHF 1.20/Min). 

 

Mo - Fr: 10:30 - 12:00 / 16:00 -18:00

Do + Sa: 10:30 - 12:00

An Wochenenden nach Vereinbarung

 


OKTOBER 2017

Katzen-Chipp-Aktion

 

"Katzen chippen ist nicht für die Katze!"


Vom 1. bis 30. November 2017 Katzen zu vorteilhaften Konditionen chippen – bitte kontaktieren Sie den Tierarzt Ihres Vertrauens. Es lohnt sich.

 

Denn wir können aus Erfahrung sagen: Katzen chippen ist nicht für die Katz!

 


AUGUST 2017

Verletzte Wildvögel – was tun?

 

Vögel nie zu lange in der Hand halten. Der Stress ist sonst zu gross für sie.

 

Die Tiere so schnell wie möglich in eine Schachtel legen (Luftlöcher nicht vergessen!). Im Dunkeln sind sie orientierungslos und somit weniger anfällig für Stress. Mauersegler und Schwalben dürfen nur in einer Schachtel transportiert werden, da sie sonst – wenn die Verletzungen der Federn zu gross sind – nicht mehr in die Freiheit ausgebildet werden können.

 

Auf keinen Fall Flüssigkeit oder Nahrung geben. Falsche Nahrung kann die Tiere umbringen. Die Vögel sollen so wie möglich in eine Pflegestation gebracht werden. Das Halten von Wildvögeln ist verboten resp. ist bewilligungspflichtig.


AUGUST 2017

Wie jedes Jahr wurden uns zahlreiche Wildvögel, verletzte Tiere,  Jungtiere, Vögel die erschöpft waren, Vögel, die evtl. gegen eine Scheibe geflogen sind, usw. gebracht. Wir haben das grosse Glück, dass wir alle Wildvögel, die nicht oder noch nicht ausgewildert werden können, nach St. Gallen zu Dara und Christian Müller in die Vogelstation bringen können. Für uns liegt das nicht am Weg, aber mit Organisation, Spontanität und Verzicht auf Freizeit werden die Vögel meistens von uns Vorstandsmitglieder nach St. Gallen gebracht. 

 

Hier ein kurzer Rückblick:

Am 29. April lag vor der Tierarztpraxis von Tierarzt Martin Kaufmann ein Jungvögel, eingewickelt in einem Tüchlein. Es war ein Jungvogel der aus dem Nest gefallen war. 

 

Am 3. Juni wurden uns ein ganzes Vogelnest voller junger Bachstelzen gebracht. Leider hat die Vogelmama das Nest in einem Bootskasten versteckt und da das Boot raus auf den See fuhr, konnte die Vogelmutter die Jungen nicht mehr füttern und verliess sie. 

 

Am 28. Juni wurde ein Mauersegler auf der Strasse gefunden, der nicht mehr fliegen konnte. Er war unverletzt, konnte aber nicht mit eigener Kraft fliegen. Auch dieses Tier brachten wir nach St. Gallen, damit es sich erholen konnte und Ende Juli seinen Flug nach Afrika antreten konnte. 

 

Am 19. Juli wurde uns erneut ein Mauersegler überbracht. Auch dieser Vogel war erschöpft und musste nach St. Gallen gebracht werden, auch dieses Tier flog Ende Juli nach Afrika. 

 

Wir sind sehr dankbar und froh, dass wir all die Wildvögel zu Dara und Christian Müller nach St. Gallen bringen dürfen und sie dort fachmännisch betreut werden.


JUNI 2017

Dieser kleine süsse Kater wurde in einem Schopf aufgefunden. Wir haben ihn Hudini getauft. Als man Hudini gefunden hat, war er zwischen 3 und 4 Wochen alt, er war stark unterkühlt und sehr schwach. Seine Überlebenschancen waren gering. Der erstbehandelnde Tierarzt Martin Kaufmann aus Wattwil umsorgte und unterstützte das kleine Fellknäuel mit Infusion, viel Wärme und Katzenwelpenmilch.  So erholte sich der Kleine recht schnell. Jetzt ist er im Tierheim Nesslau bei einer anderen kleinen Katze und hat somit ideale Gesellschaft. Heute geht es Hudini sehr gut!

Zu gegebener Zeit sucht er ein Plätzchen mit Freilauf – sehr gerne zusammen mit seiner neuen Freundin, da sie zwischenzeitlich unzertrennlich sind ☺


MAI 2017

Der Schweizer Tierschutz STS – unsere Dachorganisation – sucht dringend Plätze für zahlreiche Kaninchen: Über 550 Kaninchen benötigen ein neues Daheim. Alle Tiere werden gegen Schnupfen, Milben etc. behandelt abgegeben.

Aktuell hat der Tierschutzverein Toggenburger

20 Kaninchen aufgenommen. Ein paar von ihnen fanden bei TSV-Vorstandsmitgliedern eine neue Heimat. Im Tierheim Nesslau sind 10 Kaninchen zur Weitervermittlung untergebracht.

 

Wer Platz für Kaninchen hat – zwingend mit Freilauf – der möge sich direkt beim Schweizer Tierschutz STS, 061 365 99 99, oder im Tierheim Nesslau, 071 995 50 51, melden. Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!


MAI 2017

Vor kurzem haben wir unsere Hauptversammlung durchgeführt. Wir danke für Euer Interesse – hier findet Ihr den Bericht über die HV:

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HV TSV Toggenburg
TSV_Toggenburg_Hauptversammlung_2017.pdf
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